Osnabrück. „Haus sanieren – profitieren!“ der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) in Kooperation mit dem Handwerk geht früher als geplant in die nächste Runde: Das Projektteam bereitet jetzt nach dem Kuratoriumsbeschluss Anfang November die bundesweite Umsetzung vor. Nach der Pilotphase in den Handwerkskammerbezirken Osnabrück-Emsland und Münster werden geschulte Handwerker den kostenlosen Energie-Check für Hausbesitzer ab März 2008 auch in Niedersachsen, Bremen und Hamburg anbieten. Im Juni soll Nordrhein-Westfalen folgen. Ab September wird das Projektteam in Zusammenarbeit mit den Handwerksorganisationen in den verbleibenden Bundesländern monatlich Auftaktveranstaltungen organisieren. „Klimaschutz kann nicht warten. Ich danke der Stiftung für die Entscheidung, schon 2008 das erfolgreiche Projekt ‚Haus sanieren – profitieren’ bundesweit zu starten“, freut sich Otto Kentzler, Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH). Die Kampagne treffe den Nerv der Zeit. „Noch zu viele Häuser in Deutschland verschwenden Energie und belasten das Klima“, betont DBU-Generalsekretär Dr.-Ing. E. h. Fritz Brickwedde.
Acht Regionen für Ausbreitung festgelegt - Zusammenarbeit mit Handwerksorganisationen wichtig
"Für das Gelingen der Initiative sind wir auf die partnerschaftliche Zusammenarbeit der Handwerksorganisationen angewiesen", erläutert Projektleiter Martin Fellbaum. Das Projektteam hat für die Ausbreitung acht Regionen festgelegt, die teilweise aus mehreren Bundesländern zusammen gesetzt sind. In der dritten Region sind Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern zusammengefasst. Saarland, Rheinland-Pfalz und Hessen bilden die Anschlussregion. Da Baden-Württemberg und Bayern acht beziehungsweise sieben Handwerkskammerbezirke beinhalten, hat das Projektteam hier jeweils eigene Regionen festgelegt. In der siebten Ausdehnungsphase geht es um die Arbeit in den Ländern Berlin und Brandenburg. Es folgen Sachsen-Anhalt, Thüringen und Sachsen. "Die bundesweite Ausdehnung soll bis Anfang 2009 abgeschlossen sein", so Fellbaum. [Mehr]- DBU-Kuratorium für vorgezogene bundesweite Ausdehnung
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