Die Schirmherren lobten den Beitrag, den die DBU mit ihrer Kampagne zum Klimaschutz leistet. Niedersachsens Ministerpräsident Christian Wulff hob die „Synthese von Ökonomie und Ökologie“ hervor, bei der sowohl Geldbeutel als auch Umwelt profitierten.
Brickwedde: Haushalte größten Energieverbraucher
DBU-Generalsekretär Dr.-Ing. E. h. Fritz Brickwedde betonte zum Auftakt in Niedersachsen: "Die Haushalte in Deutschland sind die größten Energieverbraucher. Das wissen die meisten nicht. Und im Haus ist es wiederum 80 Prozent die Heizenergie. Da müssen wir für den Klimaschutz ansetzen. Liebe Hausbesitzer: Das sind die heutigen Energiepreise. Denkt daran, in drei Jahren, in fünf Jahren, in zehn Jahren reden wir von viel höheren Energiepreisen als heute aufgrund der Verknappung von Öl und Gas. Und deswegen lohnt sich das wahrscheinlich viel schneller, als ihr denkt.“
Gedaschko: "Kampagne ist Erste-Hilfe in Sachen Klimaschutz"
Hamburgs Wirtschaftssenator Axel Gedaschko meinte während der Pressekonferenz in Hamburg: "Die Kampagne ist ein Super-Ding für alle die Menschen, die sich bislang mit diesem Thema noch nicht richtig auseinandergesetzt haben. Sie ist sozusagen die Erste-Hilfe in Sachen Klimaschutz, weil diejenigen Menschen eben richtig mit der Nase drauf gestoßen werden können, was zu tun ist im eigenen Haus. Und neben dieser Erkenntnis „Ich kann eben Geld sparen“, sparen wir uns eine Menge Kohlendioxid für die Umwelt. Die Handwerksbetriebe wiederum werden in die Lage versetzt, fachübergreifend die Dinge bewerten zu können. Die Entwicklung ist rasant, dafür braucht man auch gut geschulte Handwerker, die mit diesen Entwicklungen umgehen können, um den Endkunden richtig beraten zu können."
Loske: Kampagne ist wichtiger Beschäftigungsfaktor für das Handwerk
Bremens Umweltsenator Dr. Reinhard Loske erklärte am 4. April in Bremen: „Ich finde diese Kampagne sehr gut und sehr unterstützenswert aus vier Gründen. Einmal, weil es ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz ist. Zum Zweiten auch, weil wir es so schaffen, einen kleinen Beitrag dazu zu leisten, dass die galoppierenden Energiekosten nicht bei den Haushalten voll durchschlagen. Zum Dritten ist es natürlich ganz wichtig, weil in Zukunft die Immobilienwerte auch mehr und mehr bestimmt werden durch die energetische Qualität von Gebäuden. Und viertens und letztens ist es auch ein wichtiger Beschäftigungsfaktor für das Handwerk. Ich sehe da große Möglichkeiten, was Wertschöpfung, Arbeitsplätze usw. betrifft. Das ist die Förderung der regionalen Wirtschaft und das wollen wir."
- Start in Niedersachsen, Bremen und Hamburg
- Medien flankieren DBU-Kampagne
- Nordrhein-Westfalen, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern stehen in den Startlöchern
- Weitere Regionalbetreuer gesucht
- Logistik einfach übers Internet
- Aktionspool erleichtert regionale Öffentlichkeitsarbeit
- "Haus sanieren - profitieren!" bei Berliner Energietagen
- Besucherrekord bei Energiemesse in Osnabrück - Vorbild für weitere Aktivitäten
- Neues aus den Regionen
- Stimmen zur Kampagne - O-Töne zum Mithören
- Tipps und Termine
- Daten und Fakten
- Impressum
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