Baustoffklassen geben Auskunft über das Verhalten von Baumaterialien im Brandfall. Produkte der Klasse A sind nicht brennbar. Klasse B enthält alle brennbaren Bauprodukte. Zusätzlich wird in Klasse B noch zwischen schwer und normal entflammbaren Stoffen unterschieden.
Um zu überprüfen, ob ein Haus luftdicht ist, kann der Blower-Door-Test durchgeführt werden. Hierbei wird im Haus abwechselnd ein Über- und Unterdruck erzeugt. Dabei werden luftdurchlässige Fugen und andere Schwachstellen entdeckt, über die Wärme aus dem Haus verloren geht. Denn nur wenn ein Haus luftdicht ist, entfalten etwa moderne Heizanlagen und Fenster ihre energieeffiziente Funktion.
Der Energieverbrauch von Gas- und Ölheizungen kann durch einen Brennwertkessel verringert werden, indem auch die sonst ungenutzte Wärme der Abgase verwendet wird. Mehr dazu
hier .
Dämmstoffe werden an Wände, Dächer oder Böden eingebaut und verhindern, dass Wärme aus dem Haus nach außen dringt. Dadurch kann sehr viel Heizenergie gespart werden. Außerdem wirken sie temperaturausgleichend und schützen im Sommer vor Überhitzung. Die klassischen Dämmstoffe bestehen aus
Mineralfaserdämmstoffe und
Polystyrol . Aber auch ökologische Dämmstoffe, zu denen Holz, Zellulose, Flachs, Hanf und Seegras gehören, halten die eigenen vier Wände warm.
Dieser Dämmstoff, besser bekannt als Styropor, besteht aus aufgeschäumtem (expandierten Polysterolpartikelschaum (EPS))
Polystyrol und eignet sich gut, um die eigenen vier Wände vor Kälte, Hitze und Lärm zu schützen. Die Herstellung von Polystyrol basiert auf Erdöl.
Die Wärme kann nicht immer genau da erzeugt werden, wo sie benötigt wird. Ist die Übertragungsstrecke zwischen dem Ort der Erzeugung und dem Ort der Nutzung lang, spricht man von Fernwärme.
In Fotothermie-Anlagen wird die Sonnenenergie gleich doppelt genutzt: Zur Strom- und zur Wärmeerzeugung. Mehr zu diesem Thema
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In diesem Prozess können Solarzellen, meist aus Silizium, Sonnenenergie in elektrische Energie umwandeln.
Alle Bauteile des Hauses, die einen Innenraum vom Freien abgrenzen bilden die Gebäudehülle. Dazu gehören etwa die Wände und das Dach.
Geothermie, einfacher gesagt Erdwärme, nennt man die in der Erde gespeicherte Energie.
Wärmepumpen nutzen diesen regenerativen Energievorrat zum Heizen. Weitere Infos zum Thema:
hierDer Heizenergiebedarf gibt an, wie viel Energie benötigt wird, um den
Heizwärmebedarf zu decken.
Dieser Wert gibt an, wie viel Wärme gebraucht wird, um die gewünschte Raumtemperatur zu erhalten. Ein niedriger Heizwärmebedarf spart Geld und senkt den Kohlendioxidausstoß. Er kann durch eine energetische Sanierung des Hauses erreicht werden.
Holzpellets bestehen aus gepressten Sägespänen. Sie können mit einem Kessel oder Ofen genutzt werden, um das Haus zu heizen. Interessierte finden
hier weitere Informationen zum Thema.
Der hydraulische Abgleich der Heizungsanlage sorgt dafür, dass in einem Gebäude alle beheizten Räume gleichmäßig und annähernd gleichzeitig mit Wärme versorgt werden.
An kunstvollen oder historischen Fassaden denkmalgeschützter Gebäude oder erhaltenswerten Fassaden ist die Innendämmung eine Alternative. Außenwand und Art der Innendämmung müssen genau aufeinander abgestimmt sein. Daher sollte diese Art der Dämmung immer von einem Energieberater und/oder Bauingenieur geplant werden. Mehr zum Thema hier
hier .
KWK-Heizkraftwerke nutzen die bei der Stromerzeugung entstehende Abwärme zum Heizen von privaten oder öffentlichen Gebäuden. Damit arbeiten sie wirkungsvoller als herkömmliche Kraftwerke, denn sie nutzen 80 bis 90 Prozent der Energie, während gewöhnliche Kraftwerke nur einen Nutzungsgrad von 30 bis 40 Prozent haben. Weitere Informationen zum Thema
hierDas Lüften der Wohnung ist wichtig, um Luftbelastungen auszugleichen, die etwa durch Schadstoffe, Hausstaub, Allergene und Stoffwechselprodukte der Bewohner entstehen. Eine regelmäßige Lüftung garantiert ausgewogene
Raumluftfeuchte, die gut für Bewohner und Wohnung ist.
Moderne Häuser werden möglichst luftdicht gebaut, um die Wärme in den Räumen zu halten. Ein ständiger Luftaustausch durch Ritzen und Löcher findet nicht statt, doch
Lüftung ist wichtig. Mit mechanischen Lüftungsanlagen kann kontrolliert frische Luft in die Wohnräume geleitet werden. Das ist wirkungsvoller und bequemer als regelmäßig die Fenster zu öffnen. Denn ohne Lüftungsanlagen sollte etwa alle zwei Stunden eine Stoßlüftung durchgeführt werden.
Glas- und Steinwolle gehören zu den
Dämmstoffen aus Mineralfaser. Wer das Haus mit diesen Materialien saniert, kann sich auf Schutz vor Kälte, Hitze und Lärm verlassen.
Die Wärme kann nicht immer genau da erzeugt werden, wo sie benötigt wird. Bei der Nahwärme ist die Übertragungsstrecke zwischen Ort der Erzeugung und Ort der Nutzung kurz.
Ökologische Dämmstoffe werden aus nachwachsenden Rohstoffen wie Kork, Holz, Kokosfaser, Baumwolle, Schafwolle, Flachs, Hanf oder Seegras hergestellt. Auch das Recyclingmaterial Zellulose gehört zu dieser Gruppe. Die umweltverträglichen Materialien schützen vor Kälte, Hitze, dämmen Schall ein und sind angenehm in der Verarbeitung.
Ein Passivhaus spart Energie, weil es so gut gedämmt ist, dass eine klassische Heizung überflüssig ist. Es hat einen Heizwärmebedarf von weniger als 15 Kilowattstunden pro Quadratmeter im Jahr und einen
Primärenergiebedarf einschließlich Warmwasser und Haushaltstrom von unter 120 Kilowattstunden pro Quadratmeter im Jahr.
Aufgeschäumtes Polystyrol, besser bekannt als Styropor, wird in Form von
EPS-Dämmplatten verwendet, um das Haus vor Kälte zu schützen und so den Heizbedarf zu senken.
Dieser Bedarf gibt an, wie viel Primärenergie ein Gebäude im Jahr verbraucht. Der Primärenergiebedarf wiederum berücksichtigt neben dem Endenergiebedarf für Heizung und Warmwasser auch die Verluste, die von der Gewinnung des Energieträgers an seiner Quelle über Aufbereitung und Transport bis zum Gebäude und der Verteilung, Speicherung im Gebäude anfallen.
Die Raumluftfeuchte gibt an wie viel verdampftes, flüssiges oder festes Wasser in der Luft vorhanden ist.
Sonnenenergie, Wind- und Wasserkraft, die Energie aus Biomasse-Verbrennung und
Geothermie sind regenerative oder erneuerbare Energien. Durch die Nutzung dieser unerschöpflichen Vorräte kann der Ausstoß klimaschädlicher Gase verringert werden – das schützt das Klima. Sie stehen unendlich zur Verfügung. Damit sind sie eine nachhaltige Alternative zu fossilen Energieträgern wie Kohle, Erdöl und Erdgas.
Sonnenkollektoren auf dem Dach wandeln Sonnenenergie in nutzbare Wärmeenergie um. Häufig wird die so gewonnene Energie verwendet, um das Wasser zu erwärmen. So lassen sich 50 bis 70 Prozent der Heizkosten für Warmwasser einsparen. Weitere Infos zum Thema
hierMit diesem Verfahren kann festgestellt werden, welche Bereiche des Hauses viel Wärme nach außen abgeben. Eine Wärmebildkamera misst mit Infrarotstrahlung die Temperatur verschiedener Hausteile und kann so
Wärmebrücken und schlecht gedämmte Stellen aufdecken. Zeigt das farbliche Bild Hausteile mit warmen Tönen zwischen rot und gelb an, weiß der Eigentümer: Hier geht viel Heizenergie verloren. Durch eine Dämmung der betroffenen Bereiche können solche Schwachstellen beseitigt werden. Blau gefärbte Zonen deuten auf kühle Temperaturen hin. Hier bleibt die Wärme im Haus. Mehr Informationen zum Thema
hierDieser Wert, auch Wärmedurchgangskoeffizient, gibt an, wie wärmedurchlässig ein Bauteil ist. Dabei spielen vor allem die
Wärmeleitfähigkeit und die Dicke des Materials eine entscheidende Rolle. Je geringer der U-Wert eines Bauteils ist, desto besser verhindert dieser Stoff, dass die Wärme aus den Räumen nach außen gelangt.
Dieser empfindlichen High-Tech-
Dämmstoff funktioniert nach dem Thermoskannen-Prinzip: Im Kern der Platten befindet sich gepresste Kieselsäure, ein feinporiges Material, dem die Luft entzogen wird. Ein Vakuum entsteht, das durch eine Schutzfolie aufrecht erhalten wird. Die vier bis sechs Zentimeter dünnen Platten werden passgenau an die zu dämmende Fläche angefertigt, denn ein Zuschneiden vor Ort ist nicht möglich.
Eine Wärmebrücke ist eine Schwachstelle am Haus, die weniger gut gedämmt ist als benachbarte Bauteile. Viel Wärme wird nach außen abgeben, sodass Heizenergie verloren geht. Bei kalten Außentemperaturen kann sich Tauwasser oder sogar Schimmel bilden. Denn die Feuchtigkeit aus der warmen Raumluft setzt sich an der kühleren Oberfläche der Wärmebrücken ab. Typischerweise kommt es zu Wärmebrücken, wenn verschiedene Bauteile aufeinander treffen, etwa in Ecken des Hauses, an Fensterrahmen oder an Balkonträgern. Um Wärmebrücken zu vermeiden, sollte die Dämmung des Hauses lückenlos und aufeinander abgestimmt sein.
Diese Art der Aussendämmung schützt die Räume vor Kälte und Überhitzung. Ein
Dämmstoff wird mit Spezialkleber und/oder Dübeln an der Außenwand befestigt. Auf den Dämmstoff wird in traditioneller Technik der Putz aufgetragen, er ist mit dem Dämmstoff untrennbar verbunden – daher der Name. Mehr zum Thema hier
hier(auch λ-Wert) Diese Zahl, auch Lambda-Wert genannt, zeigt an, wie viel Wärme durch ein bestimmtes Baumaterial strömt, das einen Quadratmeter groß und einen Meter dick ist. Dabei wird ein Temperaturunterschied von einem Grad Celsius zwischen beiden Seiten angenommen. Materialien mit geringer Wärmeleitfähigkeit haben das beste Dämmvermögen.
Dieser Wert zeigt die Dämmleistung von Bauteilen an und ergibt sich aus der aufgerundeten
Wärmeleitfähigkeit. Je kleiner die WLG eines Dämmstoffs ist, desto besser schützt er das Haus vor Kälte und Überhitzung.
Prinzip Kühlschrank: Wärmepumpen nehmen die Wärme aus der Umgebung auf und leiten sie mit einem so genannten Kältemittel zu einem Verdichter, der die benötigten Temperaturen zum Heizen liefert. Zu einem Großteil nutzt diese Technologie die Wärmeenergie aus dem Erdreich, dem Grundwasser oder der Luft. Für mehr Informationen
hierDiese Technik wird unter anderem bei
Lüftungsanlagen eingesetzt. Die in der Abluft gespeicherte Wärme wird wieder genutzt, um so den Heizbedarf zu senken.
Neuere Fenstergläser sind zwei- oder dreiglasig gefertigt, sodass möglichst wenig Wärme über sie verloren geht. Eine transparente Metallschicht reflektiert die Wärmestrahlen zurück in den Raum. Bei anderen Varianten sind die Zwischenräume der Scheiben mit wärmedämmenden Edelgasen befüllt. Mehr Infos zum Thema
hier .
Je größer dieser Wert ist, desto weniger Wasserdampf lässt das jeweilige Material durch. Zum Vergleich: Luft hat den Wasserdampfdiffusionswiderstand 1, Holz etwa 50.
Technische Anlagen, wie zum Beispiel Kraftwerke, können anhand ihres Wirkungsgrads beurteilt werden. Dieser Wert gibt das Verhältnis von eingesetzter Energie und nutzbarer Energie an. Es werden also Aufwand und Nutzen verglichen.