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Außenwanddämmung Mailen Drucken
Dämmung sorgt für Wärmeschutz
3. Vorhangfassade
Vorhangfassade
Vorhangfassade

Die hinterlüftete Vorhangfassade bietet eine weitere Möglichkeit der nachträglichen Außenwanddämmung. Dabei bringen Handwerker zunächst eine Unterkonstruktion an der Mauer an. Den Dämmstoff verlegen sie dann lückenlos in die Zwischenräume. Der so genannte Vorhang wird im Abstand von etwa vier Zentimetern zur Dämmschicht angeordnet, um über diese Hinterlüftung eventuell entstehende Feuchtigkeit abzuführen.

Vorhangfassaden lassen interessante Gestaltungsmöglichkeiten zu: Oft wollen Eigentümer Holz als Fassade nutzen. Es können aber auch andere Materialien zum Einsatz kommen. Vorhangfassaden sind in der Regel teurer und haben eine größere Tiefe als Wärmeverbundsysteme. Auch hinterlüftete Klinkerfassaden sind möglich.

Kosten:
Die Kosten sind stark abhängig von der gewählten Fassade. Sie betragen in der Regel 80 bis 150 € pro Quadratmeter.

Hinweise:

  • Achten Sie darauf, dass Handwerker Kunststoffdübel verwenden und zwei Lagen Dämmstoff mit einer kreuzweisen Verlattung anbringen. So vermeiden Sie Wärmebrücken.
  • Viele Tierarten wie Mauersegler, Haussperlinge oder Fledermäuse benötigen Gebäude als Niststätten. Durch Gebäudesanierungen können diese Quartiere zerstört werden. Bestände einiger Arten gehen daher zurück. Sie können sich für Nistplätze einsetzen, ohne dass der Bauablauf gestört wird. Wenden Sie sich für weitere Infos an die örtlichen Naturschutzverbände.

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