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Heizung und Warmwasser Mailen Drucken
Anlagentechnik
4. Kraft-Wärme-Kopplung

Bei der Kraft-Wärme-Kopplung erzeugt ein Motor in einem kompakten Blockheizkraftwerk mithilfe eines Generators elektrische Energie. Wie jeder Verbrennungsantrieb erzeugt die Technik auch Wärme, die zum Heizen genutzt wird. Den erzeugten Strom können Sie im eigenen Haus verbrauchen oder ins allgemeine Stromnetz einspeisen.

Als Brennstoff eignen sich Heizöl, Erdgas und Pflanzenöl sowie auch Biogas. Auch Holz kann in Verbindung mit einem Holzvergaserkessel zur Kraft-Wärme-Kopplung genutzt werden. Bei dieser Technik ist es jedoch schwierig, größere Energiemengen zu speichern. Daher sollten Sie möglichst oft gleichzeitig Wärme und Strom benötigen, um einen wirtschaftlichen Betrieb zu gewährleisten.

Hinweise:

  • Für eingespeisten Strom erhalten Sie eine Vergütung, die über das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) und das Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz (KWK) geregelt wird.
  • Realisieren Sie die Warmwasserbereitung zentral in Kombination mit der Heizung.
  • Lassen Sie sich die Regelung und Einstellung der Heizung durch den Heizungsfachmann genau erklären. Falsch eingestellte Anlagen können zu unnötigem Energieverbrauch oder zu Komfortverlust führen.
  • Bevor Sie die Brennwerttechnik nutzen, lassen Sie Ihren Schornstein überprüfen. Eventuell muss dieser erneuert werden, da normale Hausschornsteine oft nicht Feuchte beständig sind.

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