Hans-Dieter Hegner (2010):
"Energieausweise für die Praxis", Fraunhofer, 2. Auflage, 307 Seiten, 39,80 Euro
Der aktualisierte Leitfaden informiert Energieberater, Planer und Immobilienwirtschaft praxisnah und anschaulich über die technischen und rechtlichen Anforderungen die die EnEV 2009 an Energieausweise stellt.
Energetische Anforderungen werden verschärft
Kein Hausbesitzer, Bauherr oder Planer wird zukünftig an der Energieeinsparverordnung vorbeikommen. Das verdeutlichen die Änderungen gegenüber der Vorgängerversion. Die energetischen Anforderungen werden verschärft, einzelne Nachrüstpflichten werden erweitert, elektrische Speicherheizsysteme werden außer Betrieb genommen und eine Aufwandszahl für Heizungssysteme wird eingeführt. Die Maßnahmen zum Vollzug der Verordnung werden verstärkt, z.B. durch die Anwendung des neuen Erneuerbare-Energien-Wärme-Gesetzes.
Der Leitfaden wurde von Experten verfasst und ist eine wichtige Hilfestellung für alle, die mit Energieausweisen zu tun haben. Egal ob es sich um Wohn- oder Nichtwohngebäude, Neubau oder Bestand handelt.
Aus dem Inhalt
- Gesetzliche Grundlagen
- Ausstellungserfordernis, Fristen
- Methoden des Bedarfs- und Verbrauchsausweises
- Datenbereitstellung
- Modernisierungsempfehlungen
- Formulare und ihre Handhabung
- Auswirkungen auf Miet- und Kaufverträge
Walter Burgtorff (2009):
"Energieausweise verstehen", Fraunhofer IRB, 90 Seiten, 19 Euro
Seitdem die Energieeinsparungsverordnung (EnEV) zur Ausstellung von Energieausweisen für die meisten Immobilen verpflichtet, steht dem Käufer oder Mieter, aber auch dem Verkäufer und Vermieter ein Instrument für die energetische Beurteilung eines Objektes zur Verfügung.
Alle Einzelheiten und Fachausdrücke werdern erklärt
Leider sind Energieausweise für den Laien nicht immer leicht verständlich. Dieses Buch hilft, den Energieausweis zu verstehen und so eine Immobilie richtig einschätzen zu können. Es erläutert alle zum Verständnis des Energieausweises erforderlichen Einzelheiten, Fachausdrücke, die wichtigsten bauphysikalischen Zusammenhänge und enthält darüber hinaus Details in zeichnerischer Darstellung.
Leicht verständliche Rechenbeispiele
Es werden der bedarfsorientierte als auch der verbrauchsorientierte Energieausweis auf Musterseiten exemplarisch erklärt. Abgerundet wird das Buch durch leicht verständliche Rechenbeispiele, die die finanzielle Belastung der Eigentümer bei einer eventuellen Modernisierung beschreiben.
Hilfsmittel für Hauseigentümer und Mieter
Sowohl dem Immobilieneigentümer als auch dem Kauf- oder Mietinteressent von Neu- und Altbauten soll ein Hilfsmittel an die Hand gegeben werden, mit dem er den Energieausweis auch ohne zusätzliche fachliche Erläuterungen in allen Teilbereichen verstehen und eine Immobilie in Bezug auf ihren Energieverbrauch bewerten kann.
Wertenson, Mezger, Goller (2010):
"Wegweiser Gebäudeenergieausweis", Beuth Verlag, 2. Auflage, 144 Seiten, 14,80 Euro
In Deutschland entfallen etwa 40 Prozent des Energiebedarfs auf den Bereich Wohnen. Bisher gab es keine Vergleichsinformationen zur Bewertung des Energiebedarfs einer Immobilie. Der Energieausweis schafft nun Klarheit und gibt Tipps, wie Haus oder Wohnung zum Energiesparschwein werden können.
Lesart und Interpretation des Energieausweises
Für alle, die Wohnraum vermieten oder nutzen, stellen sich jetzt viele Fragen: Wie lese ich als Mieter oder Käufer einen Energieausweis? Welchen Ausweis benötigt mein Haus beziehungsweise meine Wohnung? Wer darf einen Energieausweis ausstellen? Welche Kosten kommen als Vermieter auf mich zu? Was sind die rechtlichen Grundlagen des Energieausweises? Antworten hierauf zeigt der Ratgeber - im Kontext, mit Checklisten, Experten-Tipps, Internet-Adressen, Begriffserklärungen und Verweisen auf DIN-Normen.


