Startseite
11.01.2013 |
Mailen Drucken
 

DBU-Kampagne gewinnt Nachhaltigkeitspreis

Rat für nachhaltige Entwicklung zeichnet „Haus sanieren – profitieren“ aus – Erfolgreiche Ansprache von Hausbesitzern
DBU-Kampagne gewinnt Nachhaltigkeitspreis
DBU-Generalsekretär Dr.-Ing. E. h. Fritz Brickwedde (l.) und "Haus sanieren - profitieren"-Projektleiter Andreas Skrypietz freuen sich über die Auszeichnung "Werkstatt N-Projekt 2013".
[Download]
Werkstatt N-Projekt 2013

Osnabrück. Jetzt ist sie “amtlich“: die Qualität der Klimaschutzkampagne „Haus sanieren – profitieren“ der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU). Heute gab der Rat für Nachhaltige Entwicklung bekannt, dass die Kampagne als Werkstatt N-Projekt 2013 ausgewählt wurde. Die Auszeichnung geht an die besten Nachhaltigkeitsinitiativen Deutschlands. „Mit einem kostenlosen Energie-Check sprechen unsere Partner Besitzer von Ein- und Zweifamilienhäusern direkt an der Tür an, um sie über die Möglichkeiten der energetischen Sanierung zu informieren. Das gesamte Kampagnen-Team und ich freuen uns über die Würdigung dieses Engagements“, sagte DBU-Generalsekretär Dr.-Ing. E. h. Fritz Brickwedde. Seit 2007 helfe „Haus sanieren – profitieren“ dabei, jährlich mehr als 100.000 Tonnen klimaschädliches Kohlendioxid einzusparen. Diese Summe ließe sich auch anders neutralisieren – dazu müssten aber pro Jahr neun Millionen Fichten auf einer Fläche so groß wie Malta angepflanzt werden.

Meyer: "Bewusstseinswandel bei Hausbesitzern und den Akteuren der energetischen Gebäudesanierung"

Die Auszeichnung erhalte die Initiative, weil sie nach Ansicht der Jury einfallsreich und engagiert zeige, wie aus Ideen zur Nachhaltigkeit Taten und Mehrwert für die Gesellschaft werden können. „Besonders überzeugt hat uns an ‚Haus sanieren – profitieren‘, dass das Projekt langfristig einen Bewusstseinswandel bei Hausbesitzern und den Akteuren der energetischen Gebäudesanierung bewirkt – und das auch in Regionen, in denen die Nachhaltigkeitsidee weniger präsent ist“, erklärte Eike Meyer, Projektleiter von Werkstatt N. Insgesamt hätten sich 250 Ideen und Projekte beworben. Der Rat für Nachhaltige Entwicklung habe dieses Jahr 100 davon prämiert.

Brickwedde: "Wir wollen dazu beitragen, die Sanierungsrate zu verdoppeln"

Den Schlüssel zum Erfolg von „Haus sanieren – profitieren“ sieht DBU-Generalsekretär Brickwedde im kostenlosen Energie-Check. Den bietet die Kampagne in Zusammenarbeit mit 12.000 Handwerkern, Energieberatern, Architekten und Ingenieuren deutschlandweit an. Besitzer von Ein- und Zweifamilienhäusern können mithilfe des Checks schnell erkennen, ob eine energetische Sanierung Sinn macht und bekommen hilfreiche Sanierungs-Tipps vom Fachmann. „Wer in Deutschland Treibhausgase vermeiden will, fängt am Besten im Gebäudesektor an. Dort liegt das höchste Potenzial dazu. Neubauaktivitäten belasten die Umwelt aber vier Mal stärker als vergleichbare Erneuerungsaktivitäten im Bestand. Deshalb wollen wir mit unserer Initiative dazu beitragen, die Sanierungsrate in Deutschland zu verdoppeln“, erklärte Brickwedde. Wenn der Check Sanierungsbedarf aufdeckt, empfiehlt die Kampagne den Hausbesitzern eine umfangreiche Energieberatung. Viele wertvolle Infos hierzu und rund um die Sanierung finden Hausbesitzer auf www.sanieren-profitieren.de.

Das Netzwerk soll in den kommenden Jahren weiter wachsen

Neben Handwerkern und Energieberatern habe „Haus sanieren – profitieren“ in den vergangenen Jahren viele neue Partner gewonnen – zum Beispiel Kommunen, Banken oder Akteure der Immobilienwirtschaft, die den Energie-Check weiter verbreiten. Das Netzwerk solle in den kommenden Jahren weiter wachsen. Die Laufzeit der Kampagne sei bis 2016 verlängert worden. „Die heutige Auszeichnung wird allen Beteiligten weiter Rückenwind geben“, sagte Brickwedde.

Bereits die zweite Auszeichnung für "Haus sanieren - profitieren"

Das Siegel ist bereits die zweite Auszeichnung für „Haus sanieren – profitieren“. 2010 erhielt die Kampagne als erstes Projekt das Label „Good Practice Energieeffizienz“ der Deutschen Energie-Agentur (dena).

Pressemitteilung im pdf-Format

Nach oben | Kontakt | Wegbeschreibung | Impressum