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07.06.2016 |
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Warme Aussicht – Fenster jetzt warten lassen

Jetzt Anstrich, Dichtung und Rahmen prüfen - DBU-Energie-Check zeigt Schwachstellen

Osnabrück. Auch wenn die letzten kalten Tage erst kurz zurückliegen, lohnt es sich, bereits jetzt an den kommenden Winter zu denken: Sind die Fenster dicht und schließen gut? Sind Anstrich und Rahmen noch in Ordnung? Denn über undichte Fenster kann gerade in der Heizperiode viel Energie verloren gehen: Bis zu fünfzehn Prozent Wärmeverlust drohen, was man einfach verhindern kann. „Ich rate jedem Hausbesitzer in der warmen Jahreszeit, seine Fenster genau unter die Lupe zu nehmen und gegebenenfalls reparieren oder austauschen zu lassen“, sagt Andreas Skrypietz von der Klimaschutz- und Informationskampagne „Haus sanieren – profitieren“ der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU). Die Initiative bietet einen kostenlosen Energie-Check für das gesamte Haus, der auch erste Aufschlüsse über den Zustand der Fenster gibt.

„Wer den kommenden Sommer dazu nutzt, seine Fenster warten zu lassen, hat auch im Winter gute Aussichten“, so der Sanierungsexperte. Ob die Fenster undicht seien, lasse sich häufig schon mit der bloßen Hand erfühlen: Wenn ein Luftstrom spürbar ist, sollte man Rahmen und Dichtung überprüfen lassen. Auch eine flackernde Kerzenflamme sei Indiz dafür, dass es durchs Fenster „zieht“.

Einmal im Jahr sollten Hausbesitzer auch die Mechanik der Fenster warten lassen. „Fenster und deren Beschläge sind durch das Öffnen und Schließen täglichen Belastungen ausgesetzt, deshalb müssen alle beweglichen Teile regelmäßig mit speziellem Öl oder Fett geschmiert werden“, erklärt Skrypietz. Beschädigte Teile würden vom Fachmann rechtzeitig ausgetauscht, um weitere Schäden zu vermeiden. Auch auf die Funktion der Dichtung müsse geachtet werden: „Ist die Dichtung unwirksam, kommt es zu Wärmeverlusten, die mit intakter Dichtung leicht vermieden werden könnten“, so Skrypietz.

Bei Fenstern aus Holz sei es wichtig, diese hin und wieder mit einem neuen Anstrich zu versehen. Im Laufe der Zeit blätterten Lacke und Farben ab und Risse entstünden, durch die Feuchtigkeit in das Holz eindringe. Damit es nicht morsch werde, könne der Hausbesitzer die alte und rissige Farbe abschleifen und das Holz neu streichen. Undichte Fenster ließen sich mit Schaumstoff- oder Dämmstreifen abdichten. „Wer sich nicht mit Ausbesserungsarbeiten zufrieden gibt, sondern eine fachgerechte Sanierung machen möchte, sollte unbedingt einen Fachmann zu Rate ziehen“, empfiehlt Skrypietz. „Den finden Hausbesitzer mit der Energie-Checker-Suche auf www.sanieren-profitieren.de“.

Kern der DBU-Klimaschutzkampagne ist ein kostenloser Energie-Check, den geschulte Handwerker, Energieberater, Architekten und Ingenieure in Ein- und Zweifamilienhäusern durchführen. Nach der Beratung überreichen sie dem Hausbesitzer eine Broschüre, die Schritt für Schritt den Weg zum energetisch sanierten Haus weist. Mehr als 12.500 Handwerker aller Gewerke beteiligen sich an der bundesweiten Aktion. Auf www.sanieren-profitieren.de können sich Interessierte über die Initiative informieren und einen Energie-Checker in ihrer Nähe finden, um den kostenlosen Service zu nutzen.

Pressemitteilung im PDF-Format

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