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Sanierungsbeispiele Mailen Drucken

1. Ein Haus mit Mehrwert: 50er Jahre Reihenhaus in neuem Glanz
Haus Familie Kramer
Das Haus der Familie Kramer erstrahlt in neuem Glanz.
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Dass sich das Heizen nicht nur auf den Geldbeutel der Familie auswirkte, sondern auch das Klima unnötig belastete – das störte das Ehepaar. Das Gebäude aus den 50er Jahren erstrahlt jetzt im neuen Glanz.

Ehepaar Kramer mit Handwerker
Zur Orientierung machte das Ehepaar Kramer am Anfang den kostenlosen Energie-Check im Rahmen von "Haus sanieren - profitieren!".
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Brigitte Kramer schaut vom Garten aus auf ihr frisch saniertes Reihenendhaus. Das Gebäude aus den 50er Jahren erstrahlt im neuen Glanz: Ihr Blick wandert vom weißen Putz des Wärmedämmverbundsystems, über die neuen
Sprossenfenster hoch zur Solaranlage. "Wir fühlen uns hier jetzt noch wohler", betont die Mutter von zwei Kindern. 42.000 Euro investierte das Ehepaar, um ihre Immobilie fit für die Zukunft zu machen. "Jetzt sieht unser Haus richtig schick aus. Nicht zu vergleichen mit vorher", erinnert sich Thomas Kramer. Als die Familie vor drei Jahren ihr Eigenheim kaufte, bröckelte der Putz von der Fassade. Die Fenster stammten aus den 70er Jahren, einige Holzrahmen waren verrottet, der Dachboden nicht ausgebaut. In den Wohnräumen zog es. Die Ölheizung von 1991 bekam das Haus im Winter zwar warm. "Allerdings haben wir 5.000 Liter Öl im Jahr verbrannt und dafür 3.000 Euro gezahlt", betont der Familienvater. Kein Wunder: Schließlich hat sich der Ölpreis von 1991 bis heute verdoppelt. Kostete der Liter Öl 1991 noch 30 Cent stieg der Preis bis 2006 auf 60 Cent.

Energie und Kosten sparen

Dass sich das Heizen nicht nur auf den Geldbeutel der Familie auswirkte, sondern auch das Klima unnötig belastete – das störte das umweltbewusste Ehepaar. Thomas Kramer weiß: Privathaushalte nutzen 78 Prozent ihres Energieverbrauchs zum Heizen. Die Warmwasserbereitung benötigt weitere elf Prozent. Ihr Handwerker machte sie auf Energiesparmöglichkeiten aufmerksam. Der Energie-Check der Kampagne "Haus sanieren – profitieren!" zeigt, welche Gebäudeteile und -technik sanierungsbedürftig waren.

Schritt für Schritt

Nach dem Energie-Check empfahl ihr Handwerker eine ausführliche Energieberatung, die zum Zeitpunkt der Sanierung mit bis zu 350 Euro vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) bezuschusst wurde. Der Energieberater analysierte Einsparpotenziale an der Gebäudehülle und an der Heizung. "Über das Dach können bis zu 35 Prozent Energie verloren gehen, über die Außenwände bis zu 30, über die Fenster 15 und über die Kellerdecke bis zu zehn Prozent", betonte ihr Energieberater. Er stellte Maßnahmenpakete zusammen und schätzte Kosten ab. Das Paar entschied sich für umfangreiche Maßnahmen. Für Brigitte Kramer ist klar: "Was nützt es, die Heizung zu erneuern, wenn über die Außenwände immer noch unnötig viel Energie verpufft." Handwerksbetriebe schickten ihnen Angebote. Parallel sprachen sie wegen der Finanzierung mit Banken. "Wir wollten ein zinsgünstiges Darlehen über die bundeseigene KfW Bankengruppe", so Thomas Kramer. Mithilfe des detaillierten Energiegutachtens war das kein Problem. Das Darlehen bezahlt das Paar jetzt mit 200 Euro im Monat ab. "Wegen des umfangreichen Paketes bekamen wir einen Teilschuldenerlass von insgesamt 6.300 Euro", erklärte Brigitte Kramer.

Ehepaar Kramer im Wohnzimmer
Nach der energetischen Sanierung genießt das Ehepaar Kramer den behaglichen Wohnkomfort.
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Maßnahmen für Mehrwert

Handwerker dämmten das Dach von innen mit 14 Zentimetern zwischen und fünf Zentimetern Glaswolle unter den Sparren. Sie bauten ein großes Giebelfenster ein. "Durch den Ausbau gewinnen wir 45 Quadratmeter Wohnfläche", freut sich Thomas Kramer. An die Fassade brachten Handwerker zwölf Zentimeter eines Wärmedämmverbundsystems an und bauten Holzsprossenfenster mit Wärmeschutzverglasung ein. "Wir dachten erst, unsere Thermopanefenster seien noch gut. Dabei gibt es drei Mal besser isolierte Gläser", erinnert sich Brigitte Kramer schmunzelnd. Da die Familie den Keller nicht beheizt, klebten sie fünf Zentimeter Styropor unter die Decke. Ein Pelletofen im Wohnzimmer sorgt zusammen mit einer zwölf Quadratmeter großen Solaranlage für wohlige Wärme. "Wir haben uns auch Brennwert-Anlagen oder Wärmepumpen angeschaut. Da wir ursprünglich einen Kaminofen wollten, hat uns die Pellet-Technik überzeugt", meint Thomas Kramer. Drei Tonnen Holz verbraucht die Familie im Jahr. Kosten: 600 Euro. "Zusammen mit den 2.400 Euro Darlehensbelastung im Jahr habe ich nicht mehr Kosten als vorher", rechnet er vor. Die Ölkosten in den kommenden Jahren würden weiter steigen. Seine Finanzierung bliebe aber fix. Eine Rechnung, die aufgeht.

Haus sanieren lohnt

Durch die Sanierung habe sich das Raumklima deutlich verbessert, meint das Ehepaar. "Wir machen den Ofen im Winter abends aus. Trotzdem sinkt die Temperatur bis zum nächsten Tag gerade mal um ein Grad", betont Brigitte Kramer. Im Dachboden sei es dank der Dämmung im Sommer nicht mehr wärmer als 24 Grad. Vor allem aber freut sich die Mutter über die optische Verschönerung und darüber, dass die Familie aktiv zum Klimaschutz beigetragen hat. "Es ist ein schönes Gefühl, Vorreiter und seinen Kindern ein gutes Beispiel zu sein", erklärt Brigitte Kramer. Die Sanierung lohnt sich für die Familie Kramer. Detaillierte Wirtschaftlichkeitsberechnungen erstellt Ihnen Ihr Energieberater.

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