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Sanierungstagebuch von Thomas Peters Mailen Drucken

Eine 115 Jahre alte Scheune wird zum Wohnhaus nach KfW-Effizienzstandard 70
3. Verlegung der Rohre / Bodendämmung
Sanierungstagebuch Peters © Deutsche Bundesstiftung Umwelt
Klempner verlegen die Trink- und Abwasserrohre.
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Die ersten Dämmmatten werden verlegt.

Nachdem der Boden „entkernt“ war, sind nun die Klempner ans Werk gegangen und haben die Trink- und Abwasserrohre verlegt. Auf dem Hof gibt es ein Dreikammersystem, an das auch unser neues Haus angeschlossen wird.

Gleich als die Rohrarbeiten abgeschlossen waren, wurde der Boden mit Sand aufgeschüttet und die Dämmmatten aus Polystyrol verlegt. Wir wollten eigentlich umweltfreundlicheres Dämmmaterial verwenden, aber für den Boden gibt es in dem Bereich leider kaum Alternativen. Das einzige Material, was ebenfalls mit der Feuchtigkeit im Boden klarkommt und dem Druck standhält, wäre Schaumglas aus recyceltem Altglas gewesen. Das Angebot, das uns hierzu gemacht wurde, stand allerdings in keinem Verhältnis zu dem, was die Polystyrol-Variante kosten sollte.

So ist nun die Bodenplatte der einzige Gebäudeteil, der mit einem Material gedämmt wird, das auf Erdölbasis hergestellt wurde. In diesem Fall hat leider der Geldbeutel über unser „grünes Gewissen“ gesiegt. Aber bei allen weiteren Materialien haben wir auf Nachhaltigkeit großen Wert gelegt! Ein wenig beruhigt hat uns auch unser befreundeter Energieberater. Er hat uns erklärt, dass die Energiebilanz von Polystyrol aufgrund der langen Nutzungsdauer positiv ist – seine Verwendung wird also mehr Energie einsparen als für die Herstellung aufgebracht werden musste.

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Gut gedämmt: Auf dem Boden wurden Polystyrol-Matten verlegt, die die Kälte von unten fernhalten sollen.

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